Verpackungsmaschinengruppe IMA hält Ebit und blickt nach China
Donnerstag, 11. März 2010
Die börsenkotierte italienische Verpackungsmaschinengruppe IMA spa, Bologna, hat vorläufige Zahlen für das Jahr 2009 veröffentlicht. Danach hat die Gruppe, die über 80 Prozent ihrer Umsätze mit Pharmaverpackungstechnik erzielt, das Betriebsergebnis (Ebit) fast gehalten: Es lag mit 71,1 Mio. Euro nur 1,1 Prozent niedriger als 2008. Der Umsatz ging dagegen um 7,6 Prozent auf noch 505,8 Mio. Euro zurück. Der Auftragsbestand reduzierte sich um 16,3 Prozent auf noch 210,3 Mio. Euro. Für das laufende Jahr erwartet Alberto Vacchi, CEO und VR-Präsident, einen Umsatz von 530 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 85 Mio. Euro. Nachdem eine chinesische Investorengruppe 7,185 Prozent der IMA-Aktien übernommen hat, will die Gruppe vor allem ihr Chinageschäft ausbauen. Innerhalb  von drei Jahren soll dort ein Umsatz zwischen 80 und 90 Mio. Euro erzielt werden. Die 1961 gegründete Gruppe beschäftigt 3000 Personen, hat 18 Werke in Europa, Amerika und Asien sowie eigene Verkaufs- und Serviceniederlassungen und 70 Vertretungen. Vertretung in der Schweiz ist die Bomag Prozess- und Verpackungsmaschinen AG in Burgdorf. Link zur Website: www.ima.it