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Umwelt
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PET-Recycling Schweiz eröffnet 30.000ste PET-Sammelstelle |
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Donnerstag, 26. August 2010 |
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PET-Recycling Schweiz eröffnet seine 30.000ste PET-Sammelstelle im Stadion Lachen des FC Thun. Mit einem flächendeckenden Ausbau des PET-Recyclings im Stadion Lachen will der Fussballclub dafür sorgen, dass keine PET-Getränkeflaschen im Kehricht landen. Die Eröffnung der 30.000sten Sammelstelle ist ein wichtiger Schritt für PET-Recycling Schweiz. «Ein dichtes Sammelstellennetz ist die Grundlage für das Funktionieren des PET-Recyclings», erklärt Jean-Claude Würmli, stellvertretender Geschäftsführer von PET-Recycling Schweiz. Der konstante Zuwachs an Sammelstellen führt dazu, dass die PET-Verwertungsquote Jahr für Jahr ansteigt. Im Jahr 2009 wurden 81 Prozent der verkauften PET-Getränkeflaschen rezykliert. Die Verwertungsquote liegt damit drei Prozent über dem Wert des Vorjahrs.
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Dell sparte etwa 9 Millionen Kilogramm Verpackungsmaterial seit 2008 ein |
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Donnerstag, 26. August 2010 |
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Das US-amerikanische Computerunternehmen Dell in Ound Rock (Texas) hat laut seinem jüngsten Nachhaltigkeitsbericht seit Anfang 2008 etwa 9 Millionen Kilogramm Verpackungsmaterial eingespart. Dies sei etwa das Gewicht von etwa 4.184 kleinen Pick-ups. Dell konzentriert sich nach eigenen Angaben vor allem auf die Reduzierung von Verpackungsvolumen, Verpackungsproduktinhalt und die Recyclingfähigkeit der Verpackungsmaterialien. So konnte der Recyclinganteil an den Verpackungen um rund 32 Prozent seit Anfang 2008 erhöht werden. Dell will bis Ende des Jahres 2012 etwa 75 Prozent recyclefähige Verpackungsmaterialien einsetzen.
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Carbon Footprint: Recycling nicht immer unkritischste Verwertung für PET-Flaschen |
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Donnerstag, 12. August 2010 |
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Nicht in jedem Fall ist das stoffliche Recycling von gebrauchten PET-Flaschen der Verwertungsweg, der den kleinsten Kohlenstoff- Fussabdruck erzeugt. Das sagt das US-amerikanische Beratungsunternehmen SRI Consulting (SRIC) in seiner Studie “PET’s Carbon Footprint: To Recycle or Not To Recycle,” In Ländern mit ausreichend Platz und wenig Recycling-Infrastruktur führt die Entsorgung der Flaschen in Deponien zu einen geringeren Kohlenstoff-Fußabdruck als Recycling oder Verbrennung, heisst es in der Studie, die den Angaben zufolge eine unabhängige Bewertung des Kohlenstoff-Fussabdruck von PET-Flaschen einschliesslich einer Analyse der Umverpackungen und der der Rohstoffe von deren Herstellung bis zur Entsorgung bietet. SRIC hat eine Niederlassung in Zürich.
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Alufolienbehältern: Europäer rezyklieren immer mehr |
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Mittwoch, 4. August 2010 |
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Die Recyclingrate für Alufolienschalen und
halbstarre Behälter zeigt in Europa nach oben. Sie erreichte 2008 die Marke von
45 Prozent, 2007 waren es 40 Prozent. Dies teilt die Branchenorganisation
European Aluminium Foil Association in D-Düsseldorf (Eafa) mit. Die
Recyclingraten seien innerhalb Europas sehr unterschiedlich, doch immer mehr
Länder, Kommunen und Entsorgungsunternehmen würden die Vorteile des Recyclings
erkennen und in moderne Sortier- und Recyclingtechnologien investieren, so
Eafa. Die von der Eafa errechnete Recyclingrate für Alufolienschalen und
halbstarre Behälter ist ein europäischer Durchschnittswert auf Basis nationaler
Verbrauchs- und Recyclingstatistiken. Die nationalen Verbrauchs- und
Recyclingwerte weichen zum Teil erheblich voneinander ab. Die Alugebinde werden
zum Beispiel für Fertiggerichte, Backwaren, Tierfutter und Restaurantgerichte
zum Mitnehmen genutzt. Link zur Verbandswebsite: www.alufoil.org
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Höchstwert: PET-Verwertungsquote steigt auf 81 Prozent |
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Mittwoch, 4. August 2010 |
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Obschon der Verkauf von PET-Getränkeflaschen
auch 2009 zunahm, ist die PET-Verwertungsquote auf den Rekordwert von 81
Prozent angestiegen, das sind 3 Prozent mehr als 2008 und 2007. Dies teilt die
Branchenorganisation PET Recycling
Schweiz (PRS) in Zürich mit, die in der Schweiz das Recycling von PET-Flaschen
organisiert. Insgesamt 46574 Tonnen PET wurden in Verkehr gebracht, 37543
Tonnen PET haben die Schweizerinnen und Schweizer letztes Jahr gesammelt. Die
Zahlen wurden vom Bundesamt für Umwelt (Bafu) erhoben.
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Tagung in Zürich: Abfälle entsorgen muss einfacher werden |
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Mittwoch, 30. Juni 2010 |
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Das Rohstofflager der Schweiz ist gross,
insbesondere dann, wenn ein möglichst grosser Anteil des Materials aus Bauten
und Produkten wieder verwertet werden kann. Dies zeigte die Stiftung
Praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch heute an einer Tagung in Zürich. Rund
180 Personen nahmen an der Veranstaltung teil – Vertreter von Städten,
Gemeinden und Kantonen, von Entsorgungsbetrieben und des Handels sowie weitere
Fachleute. Thema war die Zukunft die Abfallwirtschaft in der Schweiz. Die
künftige Entwicklung der Abfallwirtschaft ist gemäss den Tagungsergebnissen eng
verknüpft mit der Produktentwicklung. Gelingt es, Produkte so zu gestalten,
dass die Rohstoffe mit vertretbarem Aufwand durch Recycling zurückgewonnen
werden können, wirkt sich dies ökologisch wie auch finanziell positiv aus. Dies
gilt auch für das Verpackungsrecycling.
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WM-Fussballtrikots aus recycelten PET-Flaschen |
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Freitag, 18. Juni 2010 |
Obwohl Taiwan sich nicht für die
Fussball-WM qualifizieren konnte, leistet das Land einen Beitrag: Die Trikots
der Nationalmannschaften von Australien, Brasilien, Neuseeland, den
Niederlanden, Portugal, Serbien, der Slowakei, Südkoreas und den USA wurden in
Taiwan aus recycelten Polyethylenterephthalat (PET) aus Getränkeflaschen
gefertigt. "Die Technologie ist völlig neu und stammt aus Taiwan",
sagt Yu-Ching Liang, Pressereferent der Taipeh-Vertretung in München.
"Allein für die Fussball-WM wurden 13 Mio. PET-Flaschen recycelt. Ein Teil
geht an die Mannschaften, ein anderer kommt in den Einzelhandel", so
Liang. Bei der in Taiwan entwickelten Technik werden die PET-Flaschen nach dem
Sammeln geschreddert, anschliessend zu Strängen gezogen, um daraus den Faden
für die Trikots zu spinnen und anschliesend zu Trikots verarbeitet. Rund acht
Flaschen sind für die Herstellung eines Trikots nötig.
Recycle-Trikots Made in Taiwan (Foto:
www.roc-taiwan.de)
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Deutsches Umweltbundesamt warnt erneut vor Bisphenol A |
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Freitag, 11. Juni 2010 |
Das deutsche Umweltbundesamt warnt erneut eindringlich vor dem Kunststoffgrundstoff Bisphenol A. Der Stoff ist unter anderem in Flaschen und anderen Lebensmittelverpackungen aus Polycarbonat enthalten. Das Umweltbundesamt empfiehlt den Gebrauch der Massenchemikalie Bisphenol A (BPA) vorsorglich einzuschränken. Es gebe Hinweise auf "mögliche Risiken für die menschliche Gesundheit", warnt das Amt in einem Hintergrundbericht, den es am Mittwoch vorgestellt hat. Einige Wissenschaftler warnen, dass Bisphenol A (BPA) vermutlich die neurologische Entwicklung von Neugeborenen stören kann. Der Stoff ist auch in Schnullern und Babyflaschen enthalten. Solange die Bedenken nicht ausgeräumt seien, solle die Industrie andere Stoffe verwenden. BPA dient vor allem als Ausgangsstoff für Polycarbonat, einem Kunststoff, aus dem etwa Gehäuse für elektronische Geräte, und zum Teil auch Flaschen und Behälter für Lebensmittel hergestellt werden. BPA steckt auch in Epoxidharzlacken, mit denen die Innenseite von Getränke- und Konservendosen beschichtet ist. Aus Verpackungen können kleine Mengen BPA in die Nahrung wandern. Viele der Studien sind zwar widersprüchlich, dennoch ergebe sich "aus fachlicher Sicht" ein "ausreichendes Besorgnispotenzial" und "Handlungsbedarf", heisst es in dem Hintergundpapier. Link zur Website des Amtes: http://www.umweltbundesamt.de
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Health Canada sieht kein Risiko durch Bisphenol A in Konserven |
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Freitag, 11. Juni 2010 |
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Bisphenol A in beschichteten Metalldosen für Lebensmittel stellt laut einer Studie von Health Canada kein Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung einschliesslich Neugeborene und Säuglinge dar. Forscher fanden BPA in 70 Produkten, doch waren die gemessenen Konzentrationen ausserordentlich niedrig und unterhalb der von der kanadischen Regierung als für die Verbraucher als bedenklich festgelegten Schwelle. Der Befund wurde laut Health Canada durch ähnliche Untersuchungen der Regulierungsagenturen der USA, Grossbritanniens, Australiens und Neuseelands bestätigt. „Ein Gesundheitsrisiko durch die Verpackung wird nicht erwartet“, so die Studie.
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Igora Innovation Challenge: Drei preisgekrönte Ideen fürs bessere Alurecycling |
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Donnerstag, 27. Mai 2010 |
Eine
Schweiz mit 100 Prozent Alurecycling. Mit dieser marketingwirksamen Zielvorgabe
will die Igora, die Genossenschaft für Aluminium-Recycling in Zürich, das Sammeln
gebrauchter Aluverpackungen und von anderen Aluprodukten fördern. Um Konsumenten
dabei besser einzubinden und zum Recycling zu motivieren, hat die Igrora den Ideenwettbewerb Innovation
Challenge mit einer Preissumme von 50000 Franken lanciert. Der erste Wettbewerb
ging jetzt zu Ende. Aus über 300 Einsendungen gingen drei Projekte als Sieger
hervor. Zu den wichtigsten Bewertungskriterien zählten die Aussergewöhnlichkeit und die
Realisierbarkeit der eingereichten Vorschläge. Ausgezeichnet
wurden ein Klub junger Aludetektive, ein Alu-Abholservice
durch Hauslieferdienste und öffentliche Kunst aus Aluminium.
Gael Vietti-Violi aus Lausanne,
Jurypraesident Prof. Dr. Peter Uggowitzer, Gewinner Juerg Wrubel aus
Rapperswil-Jona, Igora-Geschäftsführer Markus Tavernier, Gewinnerin Nadia Laden
aus Lausanne und Igora-Praesident Arno Bertozzi (von links nach rechts)
anlässlich der Siegerehrung der Innovation Challenge am 26. Mai. (Bild: Photopress/Alexandra
Wey)
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