Montag, 6. September 2010
 
 
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Aktuelle News
Schweden erwägt BPA-Verbot Drucken E-Mail
Mittwoch, 1. September 2010

Nach Dänemark plant mit Schweden ein weiteres EU-Land, die Chemikalie Bisphenol A (BPA) in Anwendungen mit Lebensmittelkontakt zu verbieten. Die Regierung hat zwei zuständige Behörden beauftragt, bis zum März 2011 eine Entscheidungsgrundlage für ein allfälliges Verbot zu erarbeiten. Die weit verbreitete Chemikalie BPA kann hormonartig wirken und steht im Verdacht Krebs erregend zu sein. Seit bald drei Jahren wird in mehreren Ländern verschärft über ein mögliches Verbot diskutiert, nachdem in Nordamerika BPA in Bebeflaschen aus Polycarbonat gefunden wurde (Pack aktuell berichte). In Kanada wurde BPA in Bebeflaschen bereits verboten.

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Säuglingstod in Mainz: Ursache war vermutlich defekte und verschmutze Verpackung Drucken E-Mail
Dienstag, 31. August 2010
Eine verunreinigte Glasflasche könnte Auslöser für die Infektion gewesen sein, an der drei Säuglinge in der Universitätsklinik im deutschen Mainz starben. Dies melden verschieden Medien. Der Fall hatte die deutsche Öffentlichkeit in den letzten Tagen stark beschäftigt und zu Diskussionen über die Hygienesituation in deutschen Spitälern geführt. Doch jetzt hat der im Fall ermittelnde Staatsanwalt eine stark mit Darmbakterien belastete Infusionsflasche als Grund für die Verunreinigung der Nährlösung und damit als für als Auslöser der Infektion ausgemacht, die allem Anschein nach zur Erkrankung von insgesamt elf und zum Tod von drei Säuglingen führte. Ein Hygienefehler bei der Herstellung der Nährlösung für die Säuglinge wird dagegen ausgeschlossen. Die zunächst verdächtige Klinkapotheke wird damit entlastet. Wie die Verunreinigung in die Flasche kam, ist nicht bekannt. Vermutet wird, dass die Keime infolge eines Materialfehlers entweder bei der Herstellung oder beim Transport in die Flasche eindringen konnten sind. Da die Flasche bei der Beweissicherung zerbrochen ist, lässt sich das aber nicht mehr rekonstruieren. Dennoch ist zu vermuten, dass in diesem Fall die Kontrollen und die Produktion unter Reinraumbedingungen nicht ausgereicht haben, um die beschädigte Infusionsflasche rechtzeitig zu erkennen.
 
Alubeutel hält Espresso frisch Drucken E-Mail
Mittwoch, 18. August 2010

newsimage122353Espressokaffee behält am längsten seine Qualität, wenn er in einem wieder verschliessbaren Alubeutel mit Ventil aufbewahrt werden. Das ergab eine Untersuchung am Fachbereich Lebensmitteltechnologie der Hochschule im deutschen Fulda. Die Lebensmitteltechnologen bestimmten die Qualität des Kaffees, während er acht Wochen in unterschiedlichen Verpackungen bei Normaltemperatur, im Kühl- und Gefrierschrank lagerte. Geprüft wurden neben dem Alubeutel noch Glasverpackung, Blechdose, Kunststoffbox und Papierbeutel. Der Kaffee hielt im wieder verschliessbaren Alubeutel mit Ventil länger sein Qualitätsoptimum. Im Vergleich zu den anderen Verpackungen blieb das Optimum etwa dreimal länger erhalten, und zwar unabhängig von der Lagertemperatur. Besonders wichtig sei ein möglichst geringer Sauerstoffgehalt im Innern der Verpackung, sagen die Forscher.
Diese Verpackungen wurden in die Untersuchung einbezogen.

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Frankreich: Umweltkennzeichnungssystem für Produkte und Verpackungen kommt 2011 Drucken E-Mail
Dienstag, 17. August 2010

Frankreich hat ein Umweltkennzeichnungssystem für Konsumgüter auf den Weg gebracht. Basis ist das so genannte „Grenelle I“-Gesetz, das im August 2009 verabschiedet wurde und das das Recht der Konsumenten auf exakte, objektive und vollständige umweltrelevante Informationen zu allen Aspekten eines Produkts und seiner Verpackung formuliert. Jetzt kommt das Ausführungsgesetz: In einer Abstimmung im Juni 2010 wurde beschlossen, das „Grenelle II“-Gesetzes zu ratifizieren. Dieses Ausführungsgesetz wird grundlegende Änderungen mit sich bringen, z.B. den Wechsel von einer freiwilligen zu einer verbindlichen Kennzeichnung. „Grenelle II“ hat auch festgelegt, dass die Einführung des Kennzeichnungssystems auf den 1. Juli 2011 verschoben wird.

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Blindenschrift auf Teeverpackung Drucken E-Mail
Freitag, 13. August 2010
1277435508954Der Teehersteller Milford Tee Austria Ges.m.b.H. in Hallein, Österreich, versieht alle seine Verpackungen für Früchte-, Kräuter-, Schwarz- und Grün-Teesorten zusätzlich mit Brailleschrift. Aufgeführt werden Name und Geschmacksrichtung des Tees, die Schrift ist auf allen Verpackungen an der gleichen Position auf der Rückseite der Schachteln geprägt. So können auch blinde Menschen die Teesorte identifizieren. Durch die Zusatzkennzeichnung in Brailleschrift vollzieht Milford auf freiwilliger Basis nach, was bei Pharmaverpackungen Pflicht ist. Das hilft blinden Menschen beim täglichen Einkauf und hat der Firma zudem positive Publizität in verschiedenen deutschsprachigen Publikumsmedien gebracht.
 
Migros: Verpackungsärger bei zwei Fertiggerichten Drucken E-Mail
Mittwoch, 11. August 2010

dl_32_annasbest_india_paneermutterEine Verpackungsverwechslung veranlasst Grossverteiler Migros zu einem Produkterückruf bei seine Handelsmarke Anna’s Best. Bei einer Charge der Fertiggerichte Anna’s Best “India Paneer Mutter” und Anna’s Best “India Madras Fish Curry” wurde die Kartonmanschette der Primärverpackungen vertauscht. Wo Reis drauf steht, ist Fisch nun drin und umgekehrt. Die Gerichte selbst seien indes einwandfrei, sagt die Migros. Probleme kann es aber für Fisch- und Senfallergiker Allergiker geben. Das vermeintliche Gericht India Paneer Mutter kann die Allergene Fisch und Senf enthalten. Personen, die auf diese Inhaltsstoffe allergisch reagieren, könnte der Konsum des Produktes deshalb Probleme bereiten. Die Produkte können daher retourniert und der Kaufpreis zurück gefordert werden. Dank der genauen Chargennummerierung lassen sich die betroffen Verpackungen allerdings einfach identifizieren. Der Wert der präzisen Inline-Kennzeichnung jeder einzelnen Verpackung mit einem Inkjet-, Laser-, Thermotransferdrucker oder Heissprägung wird für einmal sichtbar. Wer genau wissen will, welche Chargen der beiden Produkte betroffen sind: Bitte <weiter> anklicken.
Diese Verpackung kann Fisch und Senf statt Reis und Käse enthalten.  Personen, die auf Fisch und Senf allergische Personen, sollten das Produkt daher nicht konsumieren.

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Zigarettenverpackungen in der EU: Bald nur noch neutrale Packungen erlaubt? Drucken E-Mail
Montag, 9. August 2010
Was in Australien bereits von der Regierung angekündigt und ab 2012 realisiert werden soll, droht jetzt auch der europäischen Zigarettenindustrie. Nach Berichten in mehreren Online-Medien wird in der EU ein Verbot von markentypisch gestalteten Zigarettenverpackungen diskutiert. So empfiehlt eine Sachverständigengruppe, dass Zigaretten künftig nur in Ñneutralen Schachtelnì ohne Logo der Marke zugelassen werden sollte. Die Sachverständigengruppe se bewerte im Auftrag der EU-Kommission das derzeit gültige Regelwerks für die Tabakindustrie von 2001 und unterbreite Vorschläge für dessen anstehende Revision.
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Greiner Gruppe: Familie verlässt Vorstand – Gruppe erhält neue Struktur Drucken E-Mail
Donnerstag, 1. Juli 2010
vorstandDer österreichische Kunststoffgruppe Greiner ändert ihre Konzernstruktur. Die Gruppe produziert unter anderem Kunststoffverpackungen und ist mit der  Greiner Packaging AG, Diepoldsau SG, in der Schweiz vertreten. Nach  einem  Bericht der Tageszeitung Oberösterreichische Nachrichten (OÖN) wird sich die Eigentümerfamilie Greiner ab 2011 komplett aus dem Vorstand der Greiner Holding AG, dem operativen Leitungsgremium der Gruppe, zurückziehen. Dort ist die Eigentümerfamilie derzeit in fünfter Generation mit Axel Greiner vertreten. Vorstandsmitglied Axel Kühner, der 2008 von Daimler Deutschland zu Greiner wechselte, soll zunächst allein die Gruppe führen. Ein weiteres Vorstandsmitglied für den Bereich Finanzen wird gesucht. Axel Greiner wird laut OÖN Vorsitzender des Familiengesellschafterrates, den die Eigentümer der Gruppe, allesamt Nachfahren des Firmengründers, zur Koordination ihrer Interessen einrichten wollen. Darüber hinaus soll das Medizintechnikunternehmen Greiner Bio-One wieder in die Greiner Holding eingegliedert werden. Bio-One war 2001 ausgegliedert worden, um die Firma für einen möglichen Börsengang vorzubereiten.
Dr. Axel Kühner (links) wird a.i. einziges Greiner-Vorstandmitglied, Dr. Axel Greiner verlässt den Vorstand und wird Vorsitzender des Gesellschafterrates der Familiengesellschaft.

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Normentwurf Sauerstoffabsorber für Verpackungsanwendungen liegt zur Diskussion vor Drucken E-Mail
Mittwoch, 30. Juni 2010
So genannte Sauerstoffabsorber reduzieren die Sauerstoffdurchlässigkeit von Verpackungsmaterialien oder binden Sauerstoff aus dem Innenraum von Packungen. Sie werden als Bestandteil von Kunststoffflaschen und Verschlüssen, als separate Schichten in Mehrschichtverbunden und als zusätzliche Elemente (Einlagen oder Sachets) in Packungen eingesetzt. Trotz der wachsenden Bedeutung hat sich bisher kein allgemein anerkanntes Prüfverfahren für die Absorptionseigenschaften von Sauerstoffabsorbern etabliert. Bisher gab es jedoch keine einheitliche Methode, die Funktion von Sauerstoffabsorbern zu prüfen. Nun liegt ein Entwurf des Arbeitsgremiums des Normausschusses Verpackungswesen vor, an dem das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in D-Freising beteiligt war.
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Studie „Transportation & Logistics 2030, Volume 2“ veröffentlicht Drucken E-Mail
Mittwoch, 23. Juni 2010
Eine steigende Nachfrage, das wachsende ökologische Bewusstsein, kleinere Budgets sowie zunehmende Flaschenhälse in den Versorgungsketten sind die grössten Herausforderungen für das Transportwesen in den nächsten 20 Jahren. Dies sind die wichtigsten Resultate einer aktuellen Studie von Pricewaterhouse Coopers (PwC) und des Supply Chain Management Institute (SMI) der European Business School (EBS). Für den zweiten Teil der Studienreihe "Transportation & Logistics 2030" wurden im Auftrag von PwC 104 Experten in 29 Ländern befragt. Sie sind der Meinung, dass die Kosten für den Unterhalt und Ausbau der Transportinfrastruktur künftig vermehrt durch die Verursacher getragen werden müssen. Im Mittelpunkt stehen dabei regulatorische Massnahmen wie Gebühren für Strassenbenutzung und Verkehrsüberlastung (Congestion Pricing), aber auch der Einbezug des Transportwesens in den Handel mit Emissionszertifikaten. Die Schweiz stösst beim Ausbau der Infrastruktur immer stärker an ihre Grenzen. Sie setzt auf die optimierte Nutzung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur sowie auf die Verlagerung des Transports von der Strasse auf die Schiene. Die Studie „Transportation & Logistics 2030, Volume 2: Transport infrastructure – Engine or hand brake for global supply chains?“ kann kostenlos bezogen werden unter www.pwc.com/tl2030 .
 
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